Artikel mit dem Tag "ungelebte Hochbegabung"



Wenn wir das Testergebnis erhalten und wissen, was mit unserem Kind los ist, stellt sich oft Erleichterung ein und gleichzeitig stehen wir vor einer großen Herausforderung. Denn hochbegabte Kinder sind meist nicht nur geistig, sondern auch körperlich sehr aktiv, fragen ihren Eltern gern Löcher in den Bauch, diskutieren bis zum Umfallen und schlafen viel zu wenig. Zusätzlich ist der Grat zwischen intellektueller Unterforderung und sozialer, emotionaler oder sensorischer Überforderung...
Spät erkannte Hochbegabte sind in ihrem Leben schon oft krumme Wege gegangen. Manche fühlen sich wie Versager, weil es in der Schule nicht funktionierte und sie auch im Beruf große Probleme haben, den richtigen Platz für sich zu finden. Oft fragen sie sich: "Woran kann es liegen, dass ich so selten Lust habe, etwas zu lernen, mich auf etwas zu konzentrieren? Und wie kann es sein, dass sich das von der Jugend bis ins Erwachsenenalter nicht geändert hat? Warum habe ich mich immer...

Wenn spät erkannte Hochbegabte ihr Testergebnis in den Händen halten, wird oft der Grund für ihre berufliche Unzufriedenheit sichtbar: Langeweile durch Routineaufgaben und Drosselung ihres Leistungsvermögens durch (betriebsbedingte) Langsamkeit. (berechtigte) Angst vor Ablehnung, darum passen sich Hochbegabte an und halten sich zurück. So verleugnen spät erkannte Hochbegabte nicht nur ihre eigene Persönlichkeit, sondern können nicht in ihre volle Leistungsfähigkeit kommen oder ihren...
Viele Schlaue Frauen beschäftigen sich erst mit dem Thema Hochbegabung, wenn ihre Kinder Auffälligkeiten zeigen. Durch ihre Entwicklungsbeschleunigung fallen diese Kinder meist schon im Kleinkindalter als Störenfriede und Zappelphilippe auf oder kompensieren Unterforderung durch Tagträumerei und Ablenkung. Wenn dann ein Test die Hochbegabung des Kindes bescheinigt, kommt bei den Eltern das große Staunen und die Rückschau auf das eigene Leben beginnt. Denn eins ist klar, nämlich dass...